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Digital DETOX: reboot, recharge and revitalise!

Gerade eben habe ich meine Bildschirmzeit auf meinem Smartphone angesehen.

Es ist aktuell 10:00 Uhr und ich bin so gegen 06:30 Uhr aufgestanden. Zwischen frühstücken, Butterbrote schmieren, Wäsche aufhängen, duschen, Zähne putzen etc. und ab 09:00 Uhr im Büro zu sein, habe ich es doch wirklich geschafft, schon ganze 2 Stunden und 4 Minuten am Bildschirm zu verbringen.

Wie lange nutzt du täglich dein Smartphone?

Zu 70% nutze ich mein Smartphone beruflich – wirklich! Als Social Media Managerin muss ich eben auf dem Laufenden bleiben.

Neben den aktuellen Welt-Nachrichten, müssen frühmorgens natürlich auch die Accounts der Kunden gecheckt und die ersten WhatsApp-Nachrichten beantwortet werden.

Die Welt und Social Media schlafen nie. Dieses pausenlose Online sein, macht die “Analoge Zeiten” umso wichtiger und wertvoller.

Ich arbeite sehr gerne im Social Media Bereich und bin begeistert von den vielen Vorteilen der Digitalen-Welt, trotzdem plädiere auch ich, für mehr Digitale-Freie-Zeit.

Digitale Balance: öfter mal einfach “SWITCH OFF”

Lichtschalter mit der Schrift “Switch Off”.

Ist dir bewusst, dass wir täglich ca. 3-5 Stunden Zeit am Handy verbringen?. D.h. wir sind wöchentlich ganze 21-35 Stunden online und verbringen unsere Zeit mit Social Media, Online-Shopping, Musik & Videos und Co.

In einem Monat sind es ca. 124 Stunden und in einem Jahr macht das eine Zeitbilanz von 1.488 Stunden aus.

Was für eine Zahl. Daher dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir uns nach 1.488 Stunden Scrollen, Swipen und Chatten uns energielos fühlen.

Lasst uns doch gemeinsam ansehen, wie wir unsere Akkus wieder aufladen können.

Welche Allheilmittel gibt es gegen die Digitale-Ausgebranntheit?

  • Sonne
  • Meer
  • Ruhe
  • Berge
  • Mit einem Haustier kuscheln
  • Nährreiche Musik hören
  • Zeit mit Freunden und der Familie verbringen
  • Malen
  • Tagebuch schreiben
  • ein gutes Buch lesen
  • Meditation
  • Atem-Übungen
  • Yoga
  • Umarmungen
  • jemanden bei etwas helfen
  • für jemand anderen da sein
  • Liebe
  • alles andere was dein Herz höher schlagen lässt!
Die besten Ärzte für Digital Detox

Schuld an allem, soll “DOPAMIN” – unser Glücks-Hormon sein

Die brennende Frage ist, warum wir nun alle so lange Zeit am Handy vertrödeln? Warum fühlen wir uns ungeliebt, nicht gesehen und verstanden, wenn wir kein “Daumen Hoch” oder kein Kommentar erhalten?.

Die Welt rückt durch die digitale Kommunikation näher zusammen und gleichgesinnte verbinden sich zu allen möglichen Themen, die es gibt. Wir fühlen uns angenommen, verstanden und auch geliebt.

Durch die Interaktion – “etwas posten – dafür etwas bekommen” – aktivieren sich zusätzlich die Belohnungsrezeptoren im Gehirn.

Wir können dieses Gefühl auch mit einer Tafel Schokolade vergleichen. Im Grunde wollen wir nur ein wenig Schokolade essen, merken aber erst viel später, dass die ganze Packung leer ist. Schokolade setzt auch Glückshormone frei.

Deshalb reicht nach einer Zeit auch ein Da ein wenig Konsum, nicht mehr aus. Wir brauchen mehr. So beginnt der Kreislauf den Konsum ständig zu steigern.

„Smartphone-Glück“ ist vergänglich und überhaupt nicht nachhaltig.

Kein Smartphone kann uns Glücklich machen, nur das Glück, was wir in unserem Herzen spüren und das aus unserem Inneren heraus entwächst, kann uns letztendlich glücklich machen.

15. Digital-Detox-Tipps!

  • PUSH-Benachrichtigungen einfach abstellen oder auf stumm stellen.
  • Benutze analoge Weckzeuge, wie einen richtigen Wecker, eine handschriftliche To-Do-Liste oder frage Menschen nach dem Weg, und lerne eine Landkarte zu benutzen. Du wirst deine Freunde dabei haben.
  • Richte dir eine handyfreie-Zeit ein. In dieser Zeit schaltest du dein Smartphone komplett aus und meditierest oder machst Sport, liest ein schönes Buch oder du spielst mit deinen Kindern. Vergesse nicht, dass wir knapp 3 Stunden am Tag unsere Zeit am Handy verbringen – das sind drei wertvolle Stunden deines Lebens.
  • Mind. 1 Stunden vor dem Schlafen gehen keine Bildschirmzeit mehr. Das blaue Licht der Handys unterdrücken nämlich den Melatonin-Spiegel, der wiederum unseren natürlichen Schlafzyklus beeinflusst.
  • Verbanne das Handy am besten ganz aus deinem Schlafzimmer.
  • Und lerne ohne Handy, in allen Lebenslagen einfach cool zu bleiben.
  • Lass ein Handy auch ab und an einfach mal zuhause liegen.
  • Lösche Apps, die deine meiste Zeit in Anspruch nehmen.
  • Tracke dein Nutzerverhalten. Hierfür gibt es verschiedene APP's. Lade dir eine runter und sehe, wieso du dein Handy ständig in die Hand nimmst, wo du deine Zeit totschlägst, welche Spiele du spielst und wie lange du Social Media nutzt. Du kannst dir Zeitlimits einrichten.
  • Schalte im Urlaub dein Smartphone komplett aus.
  • Halte dein Wochenende “Smartphone-frei”.
  • Lerne den Augenblick analog zu genießen, anstatt immer gleich auf Aufnahme zu drücken. Bei einem Konzert oder bei einem Straßenkünstler etc. egal wo, zücken wir sofort unser Handy raus und drücken auf Aufnahme. Wir sehen dann den Künstler nur noch durch unsere Kameralinse und sind auch nicht mehr im Moment präsent. Wir verpassen diesen Augenblick, der so nie wieder stattfinden wird. Wir dürfe nie vergessen, dass wir “Nackt auf diese Welt kommen und wieder nackt von dieser Erde gehen werden”. Mitnehmen können wir nur unsere Erinnerungen, sonst nichts. Daher genieße diese einzigartigen Momente.
  • Überprüfe deine Emails nur einmal am Tag.

Erschreckend: aber für 35% der Menschen kommt Digital-Detox nicht in Frage.

Quelle: www.statista.de

Das neue Jahr hat begonnen, für viele mit guten Vorsätzen für die kommenden zwölf Monate. Mittlerweile dabei für viele ein Thema: Digital Detox, also der bewusste Verzicht auf digitale Medien. Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ist die Abkehr vom Digitalen nur für 35 Prozent gar kein Thema. Elf Prozent sagen, sie hätten sich den Verzicht für die kommenden zwölf Monate auf die Fahnen geschrieben. Wie die Grafik von Statista zeigt, gehen sieben Prozent regelmäßig für ein paar Stunden offline, weitere 16 Prozent haben den digitalen Entzug bereits über einen oder mehrere Tage durchgezogen. 24 Prozent geben an, es versucht zu haben aber sind dabei gescheitert.

Quelle: www.statista.de

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