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Homeoffice-Knigge: 8 ultimative DOs und DON’Ts beim Homeworking

Seit einigen Jahren arbeiten immer mehr Menschen von zu Hause aus. Hiermit sind nicht nur Blogger oder Freiberufler gemeint. Auch viele Arbeitnehmer bekommen von ihren Arbeitgebern die Alternative angeboten, für ein oder zwei Tage nach ihren Bedürfnissen von zu Hause aus zu arbeiten.

Die digitale Zeit macht es möglich, in eine gesunde Work-Life-Balance zu kommen.

Dennoch sind das Homeoffice und das Arbeiten von zu Hause aus nicht für jeden geeignet.

Gerade wenn man von zu Hause aus arbeitet, lauern doch viele Ablenkungen und der Fokus verschiebt sich sehr schnell von der Arbeit auf die eine oder andere Tätigkeit in der Wohnung. Homeworking erfordert daher sehr viel Selbstdisziplin und Zeit-Management. Da es niemanden gibt, der dafür sorgt, dass ihr konzentriert bei der Arbeit bleibt und produktiv bleibt.

Egal ob ihr für euch selbst oder für einen Arbeitgeber von zu Hause aus arbeitet, es geht immer um die Produktivität und natürlich um den Umsatz. Schließlich wollen wir „Alle“ von unserer Arbeit gut leben.

Aber wie schafft man es nun, in seinen eigenen vier Wänden produktiv und diszipliniert bei einer Sache zu bleiben? Um Euch im Homeoffice zu unterstützen, haben wir unten die wichtigsten acht DOs und DONTs aufgelistet.

        1. DO: Für den richtigen Start in eure Produktivität: Duschen, Stylen und Anziehen

Das Arbeiten im Homeoffice kann einen schon durchaus dazu verlocken, sich einfach im Schlafanzug oder Schlabber-Look ungeduscht und ungestylt an den Schreibtisch zu setzen. Quasi vom Bett direkt an den Arbeitsplatz.

Aber stellt euch einmal die Frage, wie produktiv ihr in einem ungewaschenen Pyjama- oder Schlabber-Look seid und ob da eine Arbeitsstimmung aufkommt.

Nichts gegen bequeme Kleidung. Aber seid es euch wert, Euch auch in eurer Homeoffice-Zeit zurechtzumachen und dann in euren Tag zu starten.Also, zuerst duschen, Haare machen, normale Kleidung anziehen, einen Kaffee trinken und dann mit der Arbeit beginnen.

Beachtet bitte: Die richtig Kleidung beeinflusst nicht nur wie wir uns fühlen, sondern auch, wie wir uns ausdrücken. Gerade wenn ihr wichtige Telefonate führen müsst, ist es besonders wichtig, gut für sein Selbstwertgefühl gekleidet zu sein. Euer gegenüber sieht euch nicht, kann aber anhand euer Stimme, euch fühlen. Auch eine aufrechte Haltung beeinflusst natürlich euren Tonfall.

Der Gesprächspartner bemerkt diese Unterschiede. Und wer Kunden zu Hause empfängt, zieht sich bitte Schuhe an. Ein Businesstalk in Socken gibt dem Gegenüber kein Gefühl von Lässigkeit.

Lesenswert von Karrierebibel: Kleider machen Leute

      2. DO: Schafft euch zu Hause ein professionelles Arbeitsumfeld

Egal ob ihr einen eigenen Schreibtisch besitzt oder euch doch lieber an eurem Küchentisch eine Ecke freimacht, wichtig ist, dass ihr dort euren festen Platz habt und es schön einrichtet. Umgebt euch mit allem, was ein Wohlfühl-Gefühl schenkt und euch dazu animiert, produktiv zu sein.

Dieser Platz gehört euch und sollte immer aufgeräumt und klar strukturiert sein.

Hier macht ihr eure Verträge, euren Umsatz, und das für euch, für euren Arbeit- oder Auftraggeber. Respekt zur Arbeit bedeutet hier, Respekt zu allem und zeichnet eure Qualität aus.

     3. DON’T: Im Chaos arbeiten – schafft mehr Ordnung

Neurowissenschaftler haben längst nachweisen können, dass unser Gehirn für produktives Arbeiten ein minimalistisches Umfeld bevorzugt, denn dadurch steuert unsere Aufmerksamkeit nicht in eine falsche Richtung und spart dabei Energie.

Da, wohin unsere Aufmerksamkeit fließt, dorthin fließt unser Leben.

Daher empfehlen wir euch: Schafft, vor dem Arbeiten erst einmal Ordnung, wenn ihr es nicht schon am Vorabend getan habt.

Das einfachste wäre, immer dann, wenn ihr aufhört zu arbeiten, gleich Ordnung zu schaffen, aufzuräumen und euren Arbeitsplatz geordnet und sauber zu hinterlassen. Das bedeutet: Unterlagen abheften, Kaffeetassen wegräumen, Blumen gießen etc.

Beachtet bitte: Unordnung kann eine Reizüberflutung schaffen und laut Studien zu einem erhöhten Stresspegel führen. Bei mentaler Überforderung kann es sehr beruhigend und nützlich sein, einen gut organisierten Arbeitsplatz zu haben. Ein aufgeräumtes Umfeld macht uns produktiver und fokussierter.

Aufräumen ist unter diesem Geschichtspunkt doch kein lästiges Übel, sondern eine Notwendigkeit für unsere Produktivität.

     4. DO: Organisiert euch mit Offline- & Online-Tools

Ob ihr euch nun mit Offline- oder doch lieber mit Online-Tools organisiert, bleibt ganz allein euch überlassen. Wichtig ist, dass ihr euren Homeoffice-Alltag strukturiert.

Ich persönlich liebe es, meine To-dos aufzuschreiben und sie in meinem Bullet-Journal aufzulisten. Wenn ihr Anregungen braucht, um euer eigenes Bullet-Journal zu erstellen, dann verlinken wir für euch gerne unsere Pinterest-Seite, wo wir zu diesem Thema ganz viele PINS gesammelt haben (45Nord_Pinterest_BulletJorunal). Viel Spaß dabei.

Plant auf alle Fälle eure täglichen To-dos, die wöchentlichen und auch eure langfristigen Projekte mit ein und auch eure Termine. So entlastet ihr nicht nur euer Gehirn, sondern vergesst auch keine Abgabetermine.

Beachtet bitte: Alles, was wir auflisten und womit wir unser Gehirn entlasten, wird uns einen gesunden und erholsamen Schlaf ermöglichen. Wir alle wissen, wie wichtig ein gesunder Schlaf ist.

Wenn ihr aber bemüht seid, alle To-dos und wichtige Termine gedanklich zu merken, dann könnt ihr über Nacht nicht regenerieren und gut erholt in den neuen Tag starten. Unser Gehirn ist wie ein Computer. Um sich alles merken zu können, wird er die ganze Nacht damit beschäftigt sein und das verhindert einen gesunden Schlaf.

Daher: Zückt eure Stifte und schreibt euch alles auf.

Online-Tool: Für eure Online-Organisation können wir euch „Trello“ empfehlen.

     5. DO & DON’T: Multitasking im Homeoffice

„Ich bin multitaskingfähig!“

Wer hat diesen Satz nicht schon einmal gesagt?

Aber… sind wir das wirklich?

Lassen wir einen Experten sprechen, und zwar Prof. Dr. Torsten Schubert von der Humboldt-​Universität zu Berlin:

„Grundsätzlich können auch Prozesse, die zu unterschiedlichen Aufgaben gehören, gleichzeitig ablaufen – aber dabei gibt es bestimmte Einschränkungen. Relativ unproblematisch ist es bei peripheren Prozessen, etwa wenn wir über verschiedene Sinne Dinge wahrnehmen: Ich kann einem Gesprächspartner am Telefon zuhören und davon unabhängig visuelle Informationen aufnehmen. Auch Output-​Prozesse können oft gleichzeitig ablaufen: Ich kann sprechen und dabei mit meiner Hand etwas tun. In solchen Fällen gibt es höchstens kleinere gegenseitige Beeinflussungen.

Andererseits gibt es Arten von Prozessen, von denen das Gehirn nur einen pro Zeiteinheit ausführen kann. So braucht eine Entscheidung eine Art zentrale Aufmerksamkeit, und diese ist unteilbar. Wenn ich also am Telefon gefragt werde, welcher Termin mir besser passt, und gleichzeitig meine Sekretärin per E-​Mail fragt, ob sie bestimmte Unterlagen ausdrucken soll, können die beiden Entscheidungsprozesse nur nacheinander ablaufen. Mich der einen Sache zuzuwenden heißt, die andere zu unterbrechen. Das zeigen psychologische Experimente: Überlappen sich Entscheidungsprozesse, verlängert sich die Bearbeitungszeit oder die Fehlerquote steigt.“

Demzufolge gilt es zu unterscheiden, welche Prozesse eure volle Aufmerksamkeit erfordern und bei welchen ihr gleichzeitig andere Informationen aufnehmen könnt.

Das wird bei jedem von uns unterschiedlich sein, daher achtet auf eure Reaktionen. Wenn es euch stresst, solltet ihr aufhören, zwei Sachen gleichzeitig zu machen, denn dann kann euer Gehirn nur einen Prozess pro Zeiteinheit ausführen.

     6. DO: Pausen sind wichtig

„Make a Break“ und gönnt euch Zeit für einen Kaffee oder Tee. Oder eine kurze Pause auf eurem Balkon/eurer Terrasse.

Plant diese Pausen bitte mit ein und schreibet sie euch bewusst in eure To-do-Liste und wenn ihr eure Mittagspause nach außen verlegt, könnt ihr dabei noch frische Luft schnappen.

Beachtet bitte: Wenn ihr schon im Vorfeld euer Mittagessen kocht und nur noch erwärmen müsst, bleibt mehr Zeit zum Relaxen!

     7. DO: Time to be Social

Blogger und Selbständige, die fast ausschließlich im Homeoffice arbeiten, können ein Lied davon singen, denn wenn man hinter verschlossener Tür sein eigenes Süppchen kocht, droht oft eine berufliche und soziale Vereinsamung.

Oft ist niemand da, mit dem man sofort reden kann. Niemand, mit dem man sich augenblicklich austauschen kann, wenn man sich über etwas aufregt oder wenn wir uns über einen Erfolg freuen. Das Radio ist oft die einzige Quelle zur Außenwelt.

Es ist daher empfehlenswert, ein gutes Netzwerk von Online-Kollegen zwecks des Austausches aufzubauen. Somit bekommt ihr neuen Input und die Möglichkeit, euch mit frischer Energie eurer Aufgabe zu widmen.

Ferner eröffnen immer mehr Coworking-Cafés, die uns allen die Möglichkeit bieten, unserer Arbeit im Beisein anderer Menschen nachzugehen.

Ein Umgebungswechsel wirkt oft Wunder und bringt natürlich wieder frische Energie.

     8. DON’T: Seid nicht ONLINE

„Offline is the new Luxury“ – lasst daher bitte nicht euren Arbeitsalltag von euren Smartphones bestimmen.

Wir merken oft nicht, wie viel Zeit wir in den sozialen Medien vertrödeln. Solange ihr kein Social Media Manager seid, solltet ihr euch bewusst aufschreiben, wann ihr auf Facebook und Co. online seid.

Das gleiche gilt auch für eure Mailbox.

Eine Studie zeigt, dass Menschen ihre E-Mails im Durchschnitt 74 Mal am Tag abrufen.

Vielleicht macht ihr euch mal die Mühe und listet auf, wann und wie lange ihr online seid und wie viel Zeit das Prüfen und Beantworten der Nachrichten in Anspruch nimmt. Dann überlegt ihr euch feste Social-Media-Zeiten und ein Extra-Zeitfenster, in dem ihr eure E-Mails beantwortet.

Last but not least, diskutiert mit uns!
Welche Maßnahmen helfen euch am besten, um euch nicht ablenken zu lassen?

Sharing is caring: Wenn euch unsere Anregungen gefallen, dann teilt diesen Artikel gern mit euren Freunden und merkt ihn euch auf Pinterest.

Das würde uns sehr freuen, danke.🖤

 

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