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Social Media DON’ts – Diese 8 Dinge solltet ihr vermeiden

Letzte Woche sind wir auf die „Social Media DOs“ eingegangen und haben euch 13 wertvolle Tipps für euren Social-Media-Account gegeben.

Heute werden wir uns mit den DON’ts beschäftigen.

Social-Media-Marketing bedeutet soziales Marketing. Soziale Verbindungen mit Menschen. Im Hintergrund ist Marketing jedoch echte Arbeit. Hinter jedem guten Account steckt viel Arbeit. Damit ihr auch erfolgreich seid, kommen jetzt die DON’ts.

1. Ungeduld oder „Warum bewegt sich auf meinem Account nichts?“

Wer im Social Media Erfolg haben möchte, der braucht eines: Geduld. Kein Account wurde über die Nacht bekannt und erfolgreich.

Social Media ist wie echte Bekanntschaft oder Freundschaft. Es braucht Pflege, gute Gespräche, neue Eindrücke, geteilte Momente, Liebe, Vertrauen und natürlich viel Spaß und Freude. Hinter jedem Bildschirm sitzt ein Mensch. Daher sind wir alle über den Bildschirm mit Menschen verbunden und die alten Offline-Regeln gelten auch online.

Daher: Gute Kommunikation braucht Zeit und eine regelmäßige Pflege. Wer sich täglich mit seiner Community verbindet, sie pflegt, wird die Ernte auch eines Tages einfahren.

2. „Social Media… das kann doch der Praktikant machen…“

Social Media ist Marketing und erfordert Strategien, Konzepte, Zielgruppen-Analysen uvm. Ein planloses Herangehen und fehlende Strategien kosten euch Geld, Reichweite und eure Bekanntheit.

Wer seine Social-Media-Accounts in unerfahrene Hände gibt, der darf sich später nicht über die Folgen beschweren. Kein Geschäftsführer würde seine Buchhaltung einem Praktikanten anvertrauen… die rhetorische Frage hier wäre: Warum machen Unternehmen dies bei ihrer Außenwerbung, ihrer Außenwahrnehmung und im Bereich der großen Sichtbarkeit trotzdem?

Diese Frage darf sich jeder selber beantworten.

Jugendliche konsumieren heute Social Media anders als noch vor 20 Jahren. Sie benutzen die sozialen Medien für ihre Suchanfragen. Sie verbinden sich über die sozialen Medien, kommen dort zusammen und tauschen sich aus.

YouTube liegt aktuell in Bezug auf die Anzahl der Suchanfragen vor Google. Wie wichtig Social Media ist, sehen wir an diesem Beispiel. Daher: Seid dort, wo eure Kunden sind – in den sozialen Netzwerken.

Da Social-Media-Marketing auch immer soziales Marketing ist, sollte es auch nur in erfahrene Hände gelegt werden. Menschen, die Marketing verstehen und euch mit ihrer Fachexpertise weiterhelfen können.

3. Hauptsache irgendetwas posten…

Sinnfreie Beiträge, die nicht die Stimmungen der User einfangen, kosten euch später eure Follower.

Wer aber seine Zielgruppe gut kennt und sich menschlich in sie einfühlen kann, wird dies auch beim Posten mitberücksichtigen.

Menschen verbinden sich immer mit Menschen, nicht mit Produkten. Je besser ihr menschlich mit eurer Zielgruppe verbunden seid, desto eher werdet ihr ihnen einen Mehrwert bieten. Denn durch die menschliche Verbindung entstehen Vertrauen und Bindung, und das führt zu mehr Sichtbarkeit, Reichweite und am Ende auch zu dem gewünschten Verkauf.

Schließlich bin ich in den sozialen Medien nicht online, um mir wie in einer Boutique eine Hose zu kaufen, sondern ich schaue, was meine Freunde machen, was es Neues gibt, ob es etwas zum Lachen gibt und was auf der Welt passiert. Man schaut nach, welche Informationen gerade wichtig sind. Diese erhalten wir ja nicht nur von unseren Freunden, sondern auch von den Unternehmen, denen wir folgen. Ich kommentiere, was mich menschlich mit auf die Reise nimmt (egal ob es witzig, traurig, nachdenklich oder kritisch ist).

Und das ist nicht nur bei mir so, sondern bei uns allen und auch bei unseren Followern.

Durch die Interaktion mit euch brandet ihr euren Namen und euer Produkt. Dann, wenn ich mir wirklich online eine Hose bestellen möchte, hatte ich genug Zeit, um euch kennenzulernen und dann greifen wir Menschen auf das Vertraute zurück – in diesem Falle auf dich!

Also: Social Media wurde erschaffen, um Menschen weltweit miteinander zu verbinden, und nicht für den Verkauf.

Wer den Verkauf in den Vordergrund stellt, liegt falsch.

4. „Richtlinien – sind nicht für mich gültig!“

Jedes Social-Media-Netzwerk hat bestimmte Spielregeln und auch Richtlinien. Mit diesen Richtlinien solltet ihr euch bitte im Vorfeld auseinandersetzen.

Facebook verschärft seine Richtlinien fast jährlich und ein „Nicht-Einhalten“ wird oft von Facebook abgestraft. Da Instagram auch zu Mark Zuckerberg gehört, verschärfen sich auch auf dieser Plattform immer mehr die Richtlinien.

Alle Social-Media-Kanäle behalten sich vor, beim Nicht-Einhalten der Richtlinien Fanseiten zu schließen, zu sperren oder gar zu löschen.

Beachtet bitte: Social-Media-Richtlinien können sich immer wieder ändern, es liegt in euer Pflicht, ständig auf Updates zu achten.

5. „Hauptsache alle Kanäle bespielen.“

Ihr seid auf allen Social-Media-Kanälen aktiv und vertretet die Meinung „Mehr ist mehr und mehr…“ Leider gilt dies in diesem Falle nicht.

Macht euch bitte vorher Gedanken, welche Kanäle ihr bespielen wollt und warum. Mehr Kanäle bedeutet mehr Content, und diese solltet ihr auch regelmäßig pflegen. Kanäle brachliegen zu lassen wird euch Reputation kosten und nichts bringen.

Danach wieder alles in den Fluss zu bringen, wird sehr viel Zeit und Engagement von euch fordern.

6. „Fragen & Informationen – dafür haben wir doch unsere AGBs“

Eure zukünftigen Kunden, die eure Produkte kaufen werden, nutzen die sozialen Medien für ihre Fragen, für Anregungen usw. Keiner dieser User schreibt eine E-Mail oder möchte lange an einer Hotline warten, bis er/sie die Fragen loswerden kann.

Wer also im Web nicht auf Kundenfragen reagiert und auf die Hotline verweist oder sich auf seine AGBs beruft, der verliert Kunden und darf sich nicht wundern, wenn sich dies dann auch noch herumspricht.

Wir raten euch, auf jede Frage einzugehen und diese auch individuell zu beantworten. Und bitte nicht nach dem gleichen Schema, sonst wirkt ihr desinteressiert und nicht authentisch.

Geht bitte auf alle Kommentare, Wünsche und Anmerkungen individuell ein.

Ja, wir wissen, es ist viel Arbeit, aber durch diese Community-Arbeit werden eure Follower zu echten Freunden, die zu euch halten, eure Beiträge kommentieren, liken und auch weiterempfehlen.

7. „Meine Follower bleiben für immer, hm… eben nicht!“

Wer seine Community nervt, langweilt, nicht echt als Mensch zu spüren ist, keine Verbindung und kein Vertrauen aufbaut, der kann keine Community sprich Verbindung aufbauen.

Der Mehrwert für eure Follower muss sichtbar sein. Sonst werden aus Freunden schnell Menschen, die euch „entfolgen“.

8. Zahlen, Daten und Fakten – Monitoring muss sein

Alle Social-Media-Accounts haben unter dem Namen „Insights“ wichtige Zahlen, Daten und Fakten zu den User-Verhalten.

Für gute Analysen muss man noch nicht mal Geld ausgeben.

Nutzt diese Tools und analysiert eure Zielgruppen. So könnt ihr sehen, wann die beste Zeit zum Posten eurer Beiträge ist, wie alt eure Zielgruppe ist usw.

Da sich die Struktur eurer Zielgruppe immer wieder durch neue Follower ändert, sollte die Nutzung der Insights-Werte in euer tägliches Business eingebaut sein.

19. Glatt ist unglaubwürdig. Storys brauchen Ecken und Kanten.

(Petra Sammer)

In diesem Sinne: Geht hinaus in die bunte Social-Media-Welt und erobert mit eurem Sein die Menschen, die ihr berühren dürft.

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